Für weltweit faire Mode

Baumwolle aus Indien, gefärbt in Pakistan, genäht in Bangladesch, verkauft in Deutschland – die Produktionskette von Textilien ist lang und zieht sich durch mehrere Schwellen- und Entwicklungsländer. Der Kunde kann beim Kauf kaum nachvollziehen, ob die Herstellung auf Kinderarbeit, Hungerlöhnen oder Umweltschäden basiert. Abhilfe können 16 Siegel schaffen, mit denen nachhaltige, ökologische oder fair gehandelte Textilien ausgezeichnet werden.

Einige Siegel zertifizieren  soziale Mindesstandards, wie “fair trade certified cotton”, andere überprüfen nur Naturtextilien. Auch verbotene Chemikalien und zugelassene Grenzwerte werden berücksichtigt. Unsere Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede zwischen den 16 Siegeln.


Alice Bucksteeg aus Kevelaer benutzt Stoffe mit dem “Global organic textile standard” (GOTS) aus der Türkei oder Spanien. Das Siegel hat einen der höchsten Qualitätstandards. Woher die Baumwolle bei GOTS stammt und wo sie weiterverarbeitet wird, zeigen die folgenden Karten.

Produktion Weben Färben Nähen Handel

Anmerkung: Unter den Begriff Produktion fallen verschiedene, nicht genauer beschriebene Schritte. Oft verbirgt sich dahinter die Produktion von Naturfasern. Alle Daten stammen aus der GOTS-Datenbank.
Sehen Sie hier den dazugehörigen Fotofilm “Genäht aus gutem Stoff”!