Einkaufsstadt – nicht für alle?

Der Bauboom neuer Einkaufszentren ist vorbei. Das hat lange gedauert. Schon in den 1980ern war ihr brachialer Einfluss auf städtisches Leben und den Einzelhandel ein Thema. Heute beschäftigt die Stadtplaner mehr die Versorgung der Menschen außerhalb der Zentren. Immer mehr bündeln sich Discounter, Supermärkte und Elektronikanbieter auf der grünen Wiese, umgeben von Parkplätzen – zum Nachteil von kleineren Läden und der weniger mobilen Bevölkerung. Ladenschließungen und eine schlechte Nahversorgung mit alltäglichen Lebensmitteln sind die Folge. Besonders die Bewohner von Randzentren wie Essen-Freisenbruch (ca. 16.000 Einwohner) oder Essen-Horst leiden darunter. Hier gibt es fast gar keinen Einzelhandel mehr: Selbst die Discounter ziehen weg. 

Sehen Sie hier den dazugehörigen Fotofilm “Einkaufen im Alter”!